Die Mitgliederversammlung der Partei der Arbeit Zürich (PdAZ) vom 22. September hat beschlossen, an den Gemeinderatswahlen vom 8. März 2026 teilzunehmen. Das Sammeln der dazu nötigen Unterschriften pro Wahlkreis hat bereits begonnen. Weiter hat die gutbesuchte Mitgliederversammlung die Wahlkampagne beschlossen, die aus folgenden vier Schwerpunktthemen besteht:
Arbeit
Eine interessante und erfüllende Arbeit wünschen wir uns alle. Doch für die meisten Menschen bedeutet der Arbeitsalltag Stress, Burnouts, wenig Freizeit, schlechte Arbeitsverhältnisse und tiefe Löhne. Die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Lohnabhängigen ist ein primäres Ziel der PdA. Wir kämpfen für eine Verkürzung der Arbeitszeit auf eine 35-Stunden-Woche. Für höhere Löhne und mehr Zeit zum Leben!
Wohnen
Es herrscht Wohnungsnot in der Stadt Zürich. Bezahlbare Wohnungen gibt es fast keine mehr. Die PdA steht ein für einen aktiven kommunalen Wohnungsbau unter strenger demokratischer Kontrolle, der als Priorität Wohnungen für die unteren Einkommensklassen bereitstellt. Wir kämpfen für eine Senkung der Mieten und eine Mietzinskontrolle. Mieten runter, jetzt!
Frieden
Kapitalismus bedeutet Krieg. Um Rohstoffe, neue Absatzmärkte und geopolitische Macht werden immer wieder militärische und wirtschaftliche Kriege geführt. Das erste Opfer dieser Barbarei ist dabei die Zivilbevölkerung. Wir kämpfen für Frieden und internationale Solidarität. Wir sagen Nein zu Waffenlieferungen und fordern von der Stadt Zürich, dass sie sich aktiv für das sofortige Ende des stattfindenden Genozids in Palästina einsetzt.
Frauen – Leben – Freiheit
Lohnungleichheit, niedrigere Renten, Hürden bei der Stellensuche, die Armut von alleinerziehenden Frauen* sind nur einige dir Diskriminierungen, die Frauen* in der kapitalistischen Gesellschaft erleiden müssen. Hinzu kommt, dass die unbezahlte Care-Arbeit sehr oft von Frauen* geleistet wird. Frauen* erleiden Gewalt aller Art: verbale Gewalt, Mobbing, sexuellen Missbrauch und sind Opfer von Feminizide. Ohne den konsequenten Kampf gegen Sexismus und die patriarchalen Strukturen können soziale und gesellschaftliche Veränderungen nicht stattfinden. Die Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern müssen per Gesetzt abgeschafft werden, Präventionskampagnen gegen jegliche Form von Gewalt gegen Frauen* sind bereits ab dem Schulalter durchzuführen.