Die Partei der Arbeit (PdA) wird in den zwei Städten Zürich und Winterthur bei den Stadtratswahlen teilnehmen. Je zwei Kandidat:innen stellen sich zur Wahl, um in die Stadtregierung eine konsequente Stimme für die arbeitende Bevölkerung und für Frieden in Palästina hineinzutragen.

Die Mieten in den zwei grössten Städten im Kanton Zürich explodieren, bezahlbare Wohnungen gibt es fast keine mehr. Der Arbeitsalltag bedeutet für die meisten Menschen immer mehr Stress, Burnouts, wenig Freizeit, schlechte Arbeitsverhältnisse. Und Frauen* sind zusätzlich von Lohnungleichheit, niedrigeren Renten und verschiedenen Diskriminierungen betroffen. In den Städten Zürich und Winterthur treten nun je zwei Kandidat:innen der PdA zu den Wahlen für den Stadtrat an, um gegen die Probleme, welche die werktätige Bevölkerung wirklich betreffen, anzukämpfen.

Mit Rita Maiorano und Sevin Satan kandidieren zwei engagierte Frauen für den Stadtrat in Zürich. Beide haben den Kampf für die Gleichberechtigung der Frauen* in den letzten Jahren, ja gar Jahrzehnten in der Stadt aktiv mitgetragen und geprägt. «Wir wollen, dass die Forderungen des feministischen Streiks nicht in Vergessenheit geraten», hält Sevin Satan fest. «Die 35-Stunden-Woche ohne Lohneinbusse, die Senkung des Rentenalters und eine Rente, die ein würdiges Leben im Alter ermöglicht; das sind die Forderungen, für die wir uns einsetzen.»

In Winterthur treten mit Noah Ziegler und Richard Müller zwei Arbeiter für die PdA bei den Wahlen an. Noah Ziegler, Bauspengler von Beruf, erklärt, das für ihn ein zentrales Thema die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der einfachen Menschen sei. «Das Leben wird für viele Menschen in der Stadt unbezahlbar. Es ist wichtig, jetzt Gegensteuer zu geben. Es braucht Leute wie uns, die sich tatsächlich dafür einsetzen, dass bessere Arbeitsbedingungen für alle, die hier arbeiten, durchgesetzt werden und dass die Mieten endlich sinken.»

Die vier PdA-Kandidat:innen möchten auch im Bereich der Friedenspolitik Bewegung in die Regierung bringen. Bisher hat sich keine der Establishment-Parteien klar und eindeutig solidarisch für Palästina eingesetzt – nur Phrasen oder sogar Entschuldigungen für einen Genozid waren zu hören. Die PdA ist da ganz anders. Sie sagt Nein zu allen Verstrickungen mit Israel und fordert von den Städten Zürich und Winterthur, dass sie sich für das sofortige Ende des stattfindenden Genozids in Palästina einsetzen.

Mit den PdA-Kandidat:innen hat die stimmberechtigte Bevölkerung die Möglichkeit, einfache Lohnabhängige, keine Technokraten, in die Stadtregierung zu wählen. Höhere Löhne, tiefere Mieten, Frieden und Kampf gegen das Patriarchat – so lautet das Programm der Partei der Arbeit und dafür werden sich ihre Kandidat:innen in der Regierung einsetzen.