Vortrag von Wolf Linder über Sanktionen
Am 1. September um 19 Uhr im Punto de Encuentro (Josefstrasse 102, 8005 Zürich)
Die Sanktionen der USA und Europas gegen andere Länder sind völkerrechtswidrig, sie sind nicht von der UNO beschlossen worden, sondern einzig von den USA und von europäischen Staaten. Sie richten sich gegen ärmere Länder und gegen wirtschaftliche Konkurrenten der USA in Asien, Afrika und Lateinamerika sowie gegen Personen in Palästina und andern Ländern. Die Behauptung, nur „Schurkenstaaten“ mit „autokratischen Herrschern“ seien betroffen, ist falsch – Beispiel Kuba, das seit vielen Jahren in übelster Weise sanktioniert wird Mit den USA befreundete und den USA ergebene Staaten – beispielsweise Saudi-Arabien – werden umgekehrt nicht sanktioniert, sondern mit Waffen versorgt und beim Handel privilegiert.
Schätzungsweise 40 % der Weltbevölkerung unterliegen den illegalen Sanktionen der USA und Europas. Das Resultat ist Armut, Hunger, erzwungene Migration und Tod – etwa 500’000 Menschen sterben jährlich wegen der Sanktionen der USA und Europas; die Sanktionen zerstören oder beschädigen ganze Volkswirtschaften. Es handelt sich bei den Sanktionen um Kriege mit andern als rein militärischen Mitteln – um Wirtschaftskriege!
Eine Veranstaltung im Rahmen der Kampagne des Pazifistischen und internationalistischen Komitees für die Neutralitätsinitiative.